Samstag, 03. Oktober 2020

 

Nach einer wiederum ruhigen Nacht standen wir gegen 0800 Uhr auf und frühstückten. Gegen 0945 Uhr fuhren wir los. 

Die Fahrt war die ersten 100 Kilometer sehr angenehm, bis dann wie schon oft in diesen Ferien, eine Umleitung wegen Bauarbeiten kam. Auf kleinsten und zum Teil abenteuerlichen Strassen mussten wir einen Umweg von ca. 18 Kilometer hinter uns bringen. Gegen 1330 Uhr trafen wir dann endlich in unserem heutigen Zielort, Bad Langensalza, ein. 

Wohnmobilstellplatz Friederiken Therme GPS 51°6'59" / 10°38'43"

Nachdem wir unser obligaten Kaffee im Womajo getrunken hatten, ging es zu Fuss in die Altstadt. 

 

Blühende Gärten, wohltuendes Thermalsolewasser und ein liebevoll gestaltetes Stadtbild machen Bad Langensalza zu einem wahren Kleinod am Rande des UNESCO Weltnaturerbes Nationalpark Hainich. Geschichte und Gegenwart schaffen in der aufwendig sanierten Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern eine unverwechselbare Atmosphäre.

Mit zehn Parks und Themengärten hat sich Bad Langensalza einen Namen als blühendste Stadt Europas gemacht. Streifen Sie im Sommer entlang der duftenden Beete des Rosengartens oder lassen Sie sich einladen auf eine Reise nach Fernost im Japanischen Garten. Die ideale Ergänzung zum Blütenduft der Stadt ist das Blätterrauschen im nahe gelegene Nationalpark Hainich. Hier können Sie auf dem Baumkronenpfad einen herrlichen Blick über den Hainich genießen und in der Wurzelhöhle unter der Erde viel Wissenswertes über Flora und Fauna erfahren.
Im warmen Solewasser, der Saunalandschaft oder im Wellnessbereich der Friederiken Therme können Sie Ihren Aufenthalt in der Kur- und Rosenstadt entspannt ausklingen lassen.

Und immer wieder schöne Fassadenbemalungen
Das imposante Rathaus
Die Marktkirche St.Bonifacii
Das Friederikenschlösschen
Das erhaltene Stadttor

Nachdem wir diese schöne Stadt besichtigt hatten, ging es zurück zum Womajo wo wir einen angenehmen abend verbrachten. 

Sonntag, 04. Oktober 2020

 

Auch diese Nacht war angenehm und so nahmen wir unsere heutige Etappe in Angriff. 

Der grösste Teil der Fahrt führte uns über die Autobahn. Da heute Sonntag war, herrschte angenehmer Verkehr und so trafen wir bereits schon gegen 1300 Uhr in unserem heutigen Endziel, Bad Mergentheim, ein. Wir installierten s'Womajo auf dem dortigen Stellplatz. 

Wohnmobilstellplatz Bad Mergentheim GPS N 49°29'32" / E 9°47'31"

Auch hier besuchten wir die wunderschöne Stadt. 

 

Erleben Sie die Urlaubs- und Gesundheitsstadt Bad Mergentheim inmitten des Lieblichen Taubertals und direkt an der Romantischen Straße. Die charmante Altstadt lädt zum Flanieren, Verweilen und Genießen ein.

Inmitten des Stadtkerns liegt das prächtige Residenzschloss Mergentheim, das auch den Übergang vom lebendigen Zentrum Bad Mergentheims zu den wunderschönen Parkanlagen bildet. Vom 16. bis ins frühe 19. Jahrhundert war hier die Residenz der Hoch- und Deutschmeister. Ein Erbe, das im Deutschordensmuseum - dem Herzstück des Schlosses - auf über 3.000 qm eindrucksvoll erlebbar wird. Umgeben ist das Schloss westlich vom traumhaften Schlosspark, der im Stil eines englischen Gartens angelegt wurde.

Lassen Sie den Alltag hinter sich und genießen Sie im Vital- und Solebad der mit Premiumzertifikaten ausgezeichneten Solymar Therme die wohltuende Wirkung des Wassers. Hier baden Sie nicht in irgendeiner Sole, sondern in der seit dem 19. Jahrhundert geschätzten Paulsquelle. 

Schloss
Schlossinnenpark
Marktplatz mit den schönen Fachwerkhäusern
Die sogenannten Zwillingshäuser
Das alte Rathaus
Die beiden ältesten Häuser von Bad Mergentheim

Montag, 05. Oktober 2020

 

 

Vor einigen Tagen beschlossen wir, da wir ja in der Taubergegend waren, unsere beiden Vitali Elektroklapp-Fahrräder ins Service zu bringen. So fuhren wir nach einer regnerischen Nacht ins 10 Kilometer entfernten Lauda. Wir lieferten die Fahrräder ab und fuhren dann nach Wertheim, wo wir die Stadt besichtigen und unsere Nacht verbrachten. 

 

Wohnmobilstellplatz Azur Camping GPS N 49°46'40" / 9°30'32"

Nach einem 30-minütigen Fussmarsch trafen wir im schönen Städtchen ein und besichtigten Diese. 

 

Wertheim liegt geografisch ganz oben in Baden-Württemberg. Hier fließen Tauber und Main zusammen. Das Wahrzeichen der Stadt, die Wertheimer Burg, thront über der historischen Altstadt. Die Große Kreisstadt mit ca. 23.000 Einwohnern liegt landschaftlich reizvoll in der Ferienregion zwischen Spessart und Odenwald und verbindet beste Infrastruktur mit hoher Lebensqualität. Ihr Profil als familienfreundliche Kommune unterstützen vorbildlich ausgebaute Bildungs- und Betreuungsangebote sowie vielfältige Kultur- und Freizeitmöglichkeiten. Gleichzeitig ist die Stadt größter Wirtschaftsstandort der Region und Heimat zahlreicher Weltmarktführer. 

Die Tauber fliesst hier in den Main
Brückenfigur
Auch in Wertheim gibt es eine wunderschöne Altstadt.......
........ und verwinkelte Gassen

Zurück im Womajo genossen wir ein herrliches Nachtessen und verbrachten einen gemütlichen Abend in unserem rollenden Heim. 

Dienstag, 06. Oktober 2020

 

Heute wurde einmal mehr ausgeschlafen, gemütlich gefrühstückt und dann ging es nach Lauda um unsere Fahrräder abzuholen. Da der Wetterbericht für die nächsten Tage gar kein schönes verheisste, beschlossen wir, unseren Heimweg nach Grenchen anzutreten, wo wir gegen 1700 Uhr unfallfrei ankamen. 

Resumée unserer Ostsee-Reise

 

Die Ferien im Osten Deutschlands war sehr schön. Das Wetter spielte extrem gut mit und so hatten wir in den ersten vier Wochen immer Sonnenschein und bis zu knappen 30 Grad warm. Erst die letzte Woche brachte uns einen Wetterumschwung. 

Die Orte, welche wir besuchten haben, waren sehr sauber, frisch renoviert und die bewohner waren sehr freundlich und hilfsbereit. 

 

Was als negativ auffiel, waren Coronabedingt die vielen Wohnmobile, welche unterwegs waren. Die deutsche Bevölkerung blieb in ihrem Land. Man musste bereits schon zwischen 1030 Uhr - 1130 Uhr am Stell-/ oder Campingplatz eintreffen, um noch einen Platz zu kriegen. Ein weiteres kam dazu, dass die Uebernachtungspreise wegen dem Wohnmobilbum erheblich erhöht wurden. 

 

Wir werden aber sicherlich den Osten Deutschlands wieder einmal besuchen, wenn die Corona-Zeit vorbei ist. 

 

 

Gefahrene Kilometer:                                        knappe 3'800 Kilometer

 

Dieselverbrauch:                                               gute 324 Liter

 

Durchschnittlicher Verbrauch:                             8,6 Liter

 

Dieselkosten:                                                    ca. Fr. 380.--

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